Infos zu dem Thema Brot
Was sind Ballaststoffe?
Sie sind in Vollkornprodukten, in Kleie (z.B. Haferkleie, was Du als Extra in den Brotteig kneten kannst), in Gemüse, wie z.B. Kartoffeln und auch in Obst.
Ballaststoffe sind pflanzliche Bestandteile der Nahrung, die der menschliche Körper nur über die Nahrung aufnehmen kann.
Das Besondere an den Ballaststoffen ist, dass sie Dich länger satt halten, Energie geben und Deinen Körper bei der Verdauung unterstützen.
Es wird gesagt, dass Ballaststoffe Dich fit und gesund machen.* Super, nicht wahr.
Brot
Es gibt so viele verschiedene Brotsorten. Nicht alles was nach Vollkornprodukt klingt ist auch eines. Du solltest in der Bäckerei gezielt danach fragen, ob Du dort ein Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen bekommen kannst. Sei mutig!
Was sind Eiweiße?
Sie werden auch Proteine genannt. Sie dienen dem Zellaufbau und der Produktion von unterschiedlichen Wirkstoffen, wie z.B. Hormonen. (Es gibt ganz viele verschiedene Hormone. Eine Art lässt Dich wachsen, eine andere Art unterstützt Deine Abwehrkräfte und so weiter. Toll, nicht? Du findest Eiweiß in Milchprodukten, Fleisch und auch in Tofu.*
Energie
Brauchst Du, damit Du Dich bewegen, denken, Spaß haben kannst. Energie steckt in unterschiedlicher Form in den Lebensmitteln. Wenn Du einen Schokoriegel und ein leckeres und gesundes Schulbrot vergleichst, kommt zum Schluss heraus, dass Dir beides Energie gibt. Doch ist die Energie des Schokoriegels schneller verpufft und lässt Dich schneller weiteren Hunger spüren, als das leckere und gesunde Schulbrot.
Das tolle Schulbrot gibt Dir viel länger Energie. Das heißt, dass Du damit viel länger fit sein wirst.
Also, da ist doch die Wahl keine Qual, oder? Sei schlau!
Was gibt es für Fette?
Auch von den Fetten gibt es ganz viele verschiedene Sorten. Gemeint sind z.B. Öle zum Braten, oder Butter oder Margarine, die Du Dir auf Dein Schulbrot oder Abendbrot schmierst.
Es gibt sogenannte „gute" und „schlechte" Fette und Öle. Die „guten" Fette, die mehrfach ungesättigten Fette, tun Deinem Körper gut, wie z.B. Pflanzenöle.
Die „schlechten" Fette, die gesättigten Fette, belasten die Abläufe in Deinem Körper und die sollest Du deshalb nur selten zu Dir nehmen. Die nicht so guten Fette stecken in z.B. tierischem Eiweiß. Das heißt, sie sind in z.B. Butter, Käse, Wurst, aber auch vor allen Dingen in vielen Süßigkeiten.*
Die „guten" Fette sind in z.B. Leinöl, Walnussöl, Rapsöl, Weizenkeimöl, Sojaöl, Maiskeimöl, Olivenöl (das kennst Du bestimmt) und Sonnenblumenöl.*
Aber frage auch noch Deinen Lehrer, ob er oder sie Euch etwas dazu erzählen könnte.
Wenn Du mit Deiner Mama oder Deinem Papa einkaufen solltest, kannst Du sie dann beraten!
Was machen Kohlenhydrate?
Sie liefern Energie. Zu Kohlenhydraten kann man auch Zucker sagen. Doch Du musst aufpassen, denn es gibt sehr viele verschiedene Zuckerarten, die unterschiedlich in Deinem Körper wirken.*
Der normale Zucker, den Du bei Dir Zuhause in der Küche findest, gehört zu den Ein- oder Zweifachzuckern. Der Name kommt von seinem chemischen Aufbau.
Der Einfach- und Zweifachzucker wird von Deinem Körper, nachdem Du ihn gegessen oder getrunken hast ganz leicht aufgespalten und wird sofort ins Blut geschleust. Dein Blutzuckerspiegel, so heißt ein Messwert für die Höhe des Zuckers in Deinem Blut, schnellt bei dieser Einfach- und Zweifachzuckerart hoch. Doch Deinem Körper ist das zu hoch und er produziert ganz schnell Insulin, um den Zuckerwert in Deinem Blut wieder herunterzuholen, bevor etwas schlimmes passiert. Dein Körper weiß aber nicht genau wie viel Zucker tatsächlich in Deinem Blut ist und deshalb produziert er lieber etwas mehr Insulin, als zu wenig.
Jetzt kann es sein, dass Du unterzuckert bist und wieder hungrig und nicht so gut drauf bist.
Das ist doof, oder?
Erst isst Du etwas Süsses, Dein Körper muss dagegen ankämpfen und letztlich bist Du nachher unfitter und matter als zuvor.
Tipp:
Dies passiert nicht so leicht, wenn Du das Richtige isst! Wie z.B. einen Apfel, ein Vollkornbutterbrot oder Kartoffeln, Reis oder Nudeln.*
Die Sachen haben eine etwas andere Zuckerart in sich, die chemisch anders aufgebaut ist.
Diese Zuckerart heißt Vielfachzucker. Dein Körper muss härter daran arbeiten die Struktur aufzubrechen und ist somit länger damit beschäftigt. Dieser Zucker geht viel langsamer ins Blut über und stresst Deinen Körper nicht so sehr, wie die andere Zuckerart.
Das tolle daran ist, dass Dich diese bessere Zuckerart viel länger satt und fit hält und Du mehr Spaß beim Spielen, Denken oder Lernen hast, da Du Dich viel länger konzentrieren kannst.*
Spitze, nicht wahr!
Mehl
Das Getreidekorn wird gemahlen, um daraus Mehl zu machen. In ihm stecken Kohlenhydrate, die Dir Energie für den Tag geben.
Es gibt verschiedene Mehlsorten. Weißmehl, bei dem vor allem die Teile ausgesondert wurden, die viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, die für Dich besonders gut wären. Deshalb ist das Vollkornmehl so toll. Hier ist das „volle Korn" verarbeitet.
Was sind Nährstoffe?
Nährstoffe sind Zucker, Eiweiß und Fett. Sie geben Dir Energie zum Spielen, Denken und Wachsen. Zucker, auch Kohlenhydrate genannt, findest Du in Brot oder auch Süßigkeiten.
Eiweiß, man kann es auch Protein nennen, ist in Milchprodukten und Fleischprodukten. Fette/Öle findest Du in Nüssen, Kerne, Samen, Oliven aber auch in Milchprodukten und an Fleisch.
Was ist Vollkornmehl?
In dieser Mehlart sind alle Teile des Getreidekorns verarbeitet worden. Die Schale des Mehlkörpers, der Mehlkörper und einschließlich des Keimlings.
In den Randschichten des Getreidekorns sind die meisten Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe zu finden.*
Wenn Du Dich gesund ernähren möchtest, solltest Du, wenn Du Brot und Teigwaren isst darauf achten, dass es mit Vollkornmehl hergestellt wurde.*
*Frei nach: Robert-Koch-Institut (RKI). Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Was essen wir heute? - Ernährungsverhalten in Deutschland. S. 23, 29, 33, 37,83.

